Umzug? Ja. Aber ungewollt!

Ich mag es nicht, weil es zu viel Arbeit macht und irgendwie- nervt.

Scheinbar hat es sich nicht vermeiden lassen.
Nachdem dieser Dienst irgendwie immer mehr nachzulassen scheint (Kein Vorwurf, vielleicht haben sich auch meine Ansprüche geändert!), gibt es die hoffentlich nahtlose Fortsetzung künftig unter folgender Adresse:

Ch.Scheinhardt auf Worpress.

Ändert bitt eure bookmarks und Feedreadereinstellungen!

Danke und bis bald- Als die Alten an neuer Stelle!

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Wird aus nie und immer - nimmer? LingoBack 18/2011

Gesehen am 10.05.2011

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Als Kind bin ich gerodelt in dem hügligen Gelände, in dem sich das Denkmal erhebt. Magdeburg, Am Fürstenwall.

Ich weiß nicht, ob das Monument damals schon dort gestanden hat, erinnern kann ich mich nicht daran. Natürlich könnte ich die Altvorderen fragen, doch Bestätigung oder Verneinung hätten dann etwas mit meinem Wissen darum zu tun, nicht mit erlebter Erfahrung.

Komisch auch, dass ich mich an diesem sommerlich warmen Tag im Mai an den Schnee erinnere, der hier so hoch lag, dass ich mich darin verstecken konnte, an die Kälte, der ich doch so gar nicht zugeneigt bin. Aber so ist das mit der Erinnerung. Es scheint, nicht wir haben den Taktstock in der Hand, der bestimmt, welche Noten aus dem Orchestergraben ihren Weg heraus finden auf die Bühne. Erinnerung springt auf eine Seite, die beschreiben wurde in der Vergangenheit, vielleicht auf die, die am schnellsten gefunden werden kann.

Spurenwandel
Vergangenen Sonntag, Muttertag, war Wandel angesagt und Wandeln. Spaziergang am Fluss, der immer wieder schön ist, obwohl sein Wasser graubraun, als würde zu viel Schlamm darin aufgewühlt sein, durch die Stadt fließt auf dem Weg nach Norden.
Die Spuren der Kindheit. Ich kann nicht erkennen, hier auch nur ein paar hinterlassen zu haben. Meinen wir damit nicht viel eher die Orte und Zeiten und Begegnungen, die in uns Spuren hinterlassen haben? Wie dies hier, wo füher einmal eine Augenklinik war, in der eine Tante von mir arbeitete, wo ich versuchte, über die viel zu hohe Brustwehr der alten Stadtmauer, einen Blick auf den Stadtpark jenseits des Wasserbandes zu erhaschen, wo ich- rodeln gewesen bin.

Die Spuren wandeln sich. Mit der Erkenntnis, dass Erinnerung nicht das zeigt, was gewesen ist, sondern unsere Deutung davon. Sie wandeln sich auch mit der Entdeckung, dass nichts mehr so ist, wie es war und nichts so bleiben wird, wie es ist.

Alles ist nie das Gleiche. Alles ist immer etwas Anderes. Alles ist- Nimmer?

Ein Klick auf die Überschriften führt, wie immer, zum kompletten Artikel.

02. Mai
“Um dich zu treffen”

[Foto via vestedoutsourcing.com/]

Und wenn ich kam, um dich zu treffen?
Was wissen wir denn schon von Schicksal oder Zufall?
Es könnten Zwillingskinder sein
Oder ein und das selbe.
...

04. Mai
“Niemand hat sie”

[Foto via flickr.com]

Niemand hat Zeit.
Wer anderes behauptet, könnte auch sagen:
Die Stimme hat einen Menschen.
Es ist umgekehrt.
Wir sind nur Durchreichposten zwischen Stationen,
... 

05. Mai
“Wahlfreiheit”

[Foto via flickr.com]

Wenn es auch manchmal scheint,
Wir hätten eine Wahl nicht getroffen,
Sondern sie uns-
... 

07. Mai
“Herzwirklichkeit” [MEISTGELESEN!]


[Foto via getyourleadershipbigon.wordpress.com]

Das Herz benennt die Wirklichkeit
Mit zwei immer gleichen Silben.
Es packt zu,
Und damit schenkt es frisches Blut.
... 

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Magnetic Fields? LingoBack 17/2011

Gesehen am 01.05.2011

Magnetic-fields
[Foto via spacewallpapers.net]

Dass es immer wieder die gleiche Feststellung ist, nämlich, die Zeit vergeht wie im Flug und scheint dabei immer schneller mit den Flügeln zu schlagen, so schnell, dass nur ein Rauschen in den Ohren bleibt, diese Feststellung allein tut der Verblüffung darüber keinen Abbruch. Wie sollen wir uns auch daran gewöhnen, einen Vorgang als selbstverständlich hinzunehmen, der weder von der Logik her so sein kann, wie wir ihn wahrnehmen, noch vom Gefühl her? Jenem Gefühl, das wie ein inneres Wissen ist, das immer wortlos vorhanden war und so immer vorhanden sein wird. 
Es ist, als würde ein Magnetfeld die Struktur unserer Reise bilden, ebenso unsichtbar wie die Felder im Außen. Allein die Wirkungen lassen Rückschlüsse auf das Innenleben zu. In äußeren Magnetfeldern ordnen sich Eisenspäne zu geometrischen Mustern, die Kompassnadel wird zum Blick in den magnetischen Norden gezwungen.
Wonach richten sich die Muster unseres Lebens aus?
Alles Philosophieren nutzt nichts: Der April 2011 ist vorbei, ist Geschichte. 
Woran werden wir uns erinnern, später einmal oder- später immer?

Ein Klick auf die Überschriften führt, wie immer, zum kompletten Artikel.

Am 1. April, dem Tag der immer wieder mehr oder weniger glücklich versuchten Einzel- oder Gruppenveralberung, habe ich ein paar Ansichten kaleidoskopiert.

“Kaleidoskopie”


[Foto via myninjaplease.com]

Kaleidoskopierte Wirklichkeit.
Ist es ein facettenreicher Abzug
Oder zersplitterte Wahrnehmung?
Von welchem Original?...

Eine Woche später die Frage, ob wir den Mut haben zum:

“Kollaps, hin und wieder”


[Foto via wordgathering.com]

Hast du den Mut
Zu kollabieren?
Dich zurücknehmen auf deine Essenz,
Auf den Punkt,
An dem dein Hebel ansetzt?
... 

Pünktlich zum Ende der ersten Dekade gab es dann für mich das freudige Ereignis der "Frei-Sprüche"

“Frei~Sprüche – Das Buch ist da!”


[Klick das Bild!]

 

Die Frage tauchte in der letzten Zeit immer öfter auf:
Gibt es deine Sprüche auch irgendwo in gesammelter Form?
Nein. Gab es nicht. Bis heute...

Langsam ging es in Richtung Ostern. Bevor für die Kleinen und großen Hasen jedoch der Traum wahr wurde von den bunten Eiern, hatte ich einen ganz anderen Traum. Es war ein

“Kindlicher Traum”


[Foto via twomindsmeet.blogspot.com]

Es ist Gott!
Sagen die Einen und die Anderen.
Über einen Namen
Und die Art, wie es richtig ist,
Ihn/Sie/Es zu ehren
... 

MEIN Osterwunder bestand zum Teil in der Erinnerung daran, dass man sich wundern kann. Wenn man will:

“Erinnern Fünfundneunzig”

Erinnern ohne Wiederholen 95

[Foto via www.ehow.com/]

Wie oft habe ich diesen kurzen Film schon gesehen. Aufnahmen im Zeitraffer, nicht, um die Zeit zu raffen, sondern um deutlich zu machen.
Locker aufgeworfene Erdkrumen, ein Dunkelbraun, dessen Duft man vom Bildschirm her einzuatmen glaubt. Sonnenstrahlen kribbeln in der Nase...

Damit sind wir in der "wirklichen" Wochenrückschau auf die letzten Tage des Aprils.
Auch zum Ende des Monats zeigte sich einmal mehr, es gibt mehr zu entdecken, wenn man nicht nur Buchstabe für Buchstabe liest, sondern intensiv

“Zwischen den Zeilen”


[Bild via privatereaders.wordpress.com]

Wir sind wie Bücher
In der Bibliothek des Lebens.
Vom Universum der Entwurf,
Und täglich schreiben wir am Plot.
...

Zum Schluß beinahe noch einmal ein dickes Ende? Wie man es nimmt- Mein zweites Buch wurde veröffentlicht:

“Zeilenreicher”

Frei~Sprüche werden gefolgt von Dichtungsmasse.

Ich hätte wirklich gern, scheitere aber wieder einmal an der Technik, an einem Detail, dass ich nicht gut genug verstehe, um es zu ersetzen, zu umgehen, unwirksam zu machen...

Den Abschluss bildete der Fingerzeig über den Horizont hinaus. Die Linie, die in deinem Herzen Tag und Nacht scheidet und verbindet. Immer kommt es auf dich an-

“Es sei denn”


[Originalfoto via fotocommunity.de]

Längst hat der Morgen
Das Schweigegelübde der Nacht gebrochen.
Unsichtbare Sänger geben Solovorstellungen
In Baumkronen und von Dächern herab.
... 

Viel Spaß im Mai! Freut euch auf das Kommende, behaltet aber auch in Erinnerung, was es wert ist, bewahrt zu sein!

 

Frei ~ Sprüche. Das eBook

Frei - Sprüche - Es gilt die Sinnvermutung

Autor:
Christian Scheinhardt (Autor)
Kategorie:
Belletristik → Romane & Erzählungen
Preis:
2,99 €

Ausführliche Beschreibung:
"Die Grammatik des Lebens erfordert Fürwort ebenso wie Gegensatz", heißt es in dem Buch.
Auf der Skala zwischen diesem Pro und Kontra bewegt sich, was in dieser Sammlung bewegen will. Aus sich heraus, über sich hinaus.
Der Sinn von Sinnsprüchen ist, dass jeder den eigenen darin entdeckt. Aus den Splittern des Spiegels setzt sich das Gesamtbild zusammen, ein Mosaik. Weder das Leben noch wir sind blank geschliffene Flächen. Durch Reibung entstehen neue Kanten. Am Widerstand kommt man voran.
In der Essenz liegt das gesamte Potenzial verborgen, in einem Satz vielleicht das ganze Buch. Oder mehr.
Viel Spaß beim Entdecken!

 

Dateiformat: PDF
Deutsch | Altersempfehlung: keine | Erscheinungsdatum: 21.04.2011

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via epubli.de

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Am Bronnen- Nicht vor dem Tore - LingoBack 16/2011

...sondern am Rande der City.

Bronnen

Entdeckt bei einem kleinen Osterspaziergang am Sonntagnachmittag.
Wie oft gehen wir an dem Naheliegenden vorbei? Meister im Aufbau innerer Distanz, die wir sind. Was den nächsten Schritt entfernt vor uns liegt, ist nur einen Schrittweit entfernt. Was veranstalten wir aber für einen kunstvollen Tanz der Rechtfertigung, warum wir uns ihm nicht nähern. Nicht darauf zugehen oder es nicht auf uns zukommen lassen.

Ich erinnere mich, die Skulpturen schon einmal fotografiert zu haben. Als die Luft vor ein paar Monaten noch so eisig war, dass ich kaum Lust hatte, die Hände aus den Handschuhen zu holen. Doch was blieb mir weiter übrig, da mich das Spiel reizte, das der Schnee mit den dunklen Gestalten trieb?
Hatte ich sie aber auch wahrgenommen?
Gestern fielen sie mir wirklich auf, als das Wasserplätschern des kleinen Brunnens in der Wärme des Ostertags spielte.

Achtsamkeit ist etwas Wunderbares. Hat sie aber auch mit Merkfähigkeit zu tun? Wenn man rasch wieder vergisst, kann man da nicht um so schneller wieder staunen?

Es gilt die Waage zu halten. Zwischen Staunen und Erinnerung. Entwicklung ist, den Turm auf soliden Mauern nach oben treiben, ohne das Dach für den Himmel zu verschließen, der auf uns wartet.

[Wie immer führt ein Klick auf die Überschrift zum kompletten Artikel.] 

19. April
“Leidenschaft im Kopf”

[Foto via coto2.wordpress.com]

Die Kontrolle verloren.
Wer will schon wiederfinden,
Was als Klotz am Bein hing,
Was den Schritt zögerlich machte?
...

21. April
“Intensivkurs” [MEISTGELESEN]

[Foto via unexplainable.net]

Das Leben ist
Gezügelte Intensität.
Spürst du das Drängen
In jedem Zögern?
...

23. April
“Schnittstelle des Echos”

[Foto via hicatholicmom.blogspot.com]

Wie wollen wir uns in der Stille finden,
Wenn wir darin nur das versteckte Schweigen erkennen,
Statt dem offenbarten Echo?
Wir sind Wi(e)derhall.
...

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Eierwerfen Zwei...

... und dabei den Deal selbst in die Hand genommen. Wie weiter unten zu lesen ist!

Frei-spruch
amazon

Inzwischen kennt ihr das Bild, und ihr wisst, wohin euch der Link (ver)führt.

Danke für die Resonanz aus den ersten Tagen! Ich freue mich sehr darüber.

Nach wie vor gibt es natürlich auch die Bestellmöglichkeit über den Verlag selber, und da kommt, für viele von euch, wie die ein oder andere Äußerung zeigt, der Pferdefuß: Versand- und Verpackungskosten von knapp Fünf Euro für ein Buch, das nur 7,95€ kostet. Selbst bei amazon sind es noch 3,00€.

So gern man das Buch auch besitzen will, hier zögert man doch. Okay, das verstehe ich. Wie wäre es deshalb mit einem Osterdeal? Für die, die ich persönlich treffen kann. Oder- sie mich:

Wer aus Leipzig und Umgebung, oder von denen, die demnächst hier zu Besuch sein werden, "Frei~Sprüche" sein Eigen nennen möchte, kann mir gern bis Ostermontag eine Nachricht auf Twitter oder Facebook oder auch einfach per eMail schicken. Ich fasse die Wünsche zusammen und mache dann eine Sammelbestellung beim Verlag. Spätestens 14 Tage nach Ostern ist es dann soweit: Direkte Übergabe durch den Autor, und für den, der will, noch eine persönliche Widmung obendrauf. Und das alles für den reinen Ladenpreis von 7,95€.

Deal? Deal!

Jetzt seid ihr dran!

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Eierwerfen...

... nämlich ihre Schatten voraus.

Hist-ostermesse-le-2011
Hier war man heute Nachmittag noch recht neuzeitlich dabei, die Historische Ostermesse Leipzig 2011 vorzubereiten. Morgen geht es dann los, um 10.00 Uhr.

Den Stand mit dem Halbmonden, an dem es mittelalterlich-orientalisch losgeht, habe ich schon entdeckt. Persischer Mokka (ein leckeres Gebräu aus mit Kardamom versetzten Kaffeepulver) und extrem süße orientalische Gebäckspezialitäten sind mir schon mal sicher. Und damit sind sie- nicht vor mir sicher.

Auf der Veranstalterseite las ich eben, dass es wohl die letzte Ostermesse in Leipzig ist. Warum? Das konnte ich nicht entdecken.

Wie auch immer: Allen Besuchern wünsche ich viel Spaß! Bei dem Wetter, das uns angekündigt ist, dürfte das auch kein Problem werden!

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